Felix C Aldwin
Felix C Aldwin schreibt Science-Fiction, die durch intime, philosophisch tiefgründige Erzählungen danach fragt, was es bedeutet, Mensch zu sein. Seine *Tilt*-Reihe folgt Elias Crane, einem gefeierten Romancier, der seine eigenen Überzeugungen hinterfragt, als er mit einem unmöglichen Urteil konfrontiert wird – einem, das ihn zwingt, die Gewissheit selbst in Zweifel zu ziehen. Aldwins Werk erkundet Themen wie Bewusstsein, Verbindung und die Zerbrechlichkeit von Expertise in einem kontemplativen Ton, der noch lange nach der letzten Seite nachhallt. Sein Debüt *„The Event"* zeigt ihn als Autor, der keine Scheu hat, jene Schwellenräume zu betreten, wo Vernunft auf Staunen trifft und Überzeugung in Gnade zerfällt. Leserinnen und Leser, die nach intelligenter, charaktergetriebener Spekulativliteratur suchen, finden in Aldwins Prosa einen Spiegel, der ihnen ihre eigenen Gewissheiten vorhält.
Serien
Tilt
EmpfohlenElias Crane, ein gefeierter Schriftsteller, betritt einen sterilen Raum, um zu urteilen, ob eine KI namens Proteus – benannt nach dem Meeresgott – menschlich klingen kann. Er ist sich seiner Urteilskraft sicher, überzeugt, dass er gewinnen wird. Doch die Maschine jenseits der Glasscheibe spricht mit einer Güte, die alle Gewissheit ins Wanken bringt, und je tiefer ihr Gespräch geht, desto deutlicher ahnt Crane die unsichtbare Strömung, die sie beide einem Abgrund entgegentreibt, den er nicht sehen kann. Ein eindringliches Kammerstück über die Geschichten, in die wir hineingeboren werden, und den Preis, wirklich zuhören zu müssen.
