அத்தியாயம் 17: Elowen - Allein

இந்த அத்தியாயம் இன்னும் Tamil மொழியில் கிடைக்கவில்லை. உள்நுழைந்து மொழிபெயர்த்து அனைவருக்கும் கிடைக்கச் செய்யுங்கள்.

Die Wohnung ist still.

Und hört zu.

Ich liege im Dunkeln und denke an Maeve.

Ich erinnere mich an ihren Blick, als sie mich am Flughafen verabschiedete. Liebevoll, mütterlich, tröstend. Ich kenne sie, seit ich ein Kind war. Einst war sie die beste Freundin meiner verstorbenen Mutter. Dann wurde sie meine Freundin, war für mich da, wann immer ich sie brauchte. Diese verdammte Skeldur, dieses hinterlistige Miststück, hatte sie doch mehr mitbekommen als uns lieb war! Maeve hatte ihr erzählt, ihre Nichte habe sie besucht. Aber ob die Alte das geglaubt hat?

Mach dir keine Sorgen, alles wird gut, Hey, ich bin’s Maeve, mich bringt so schnell nichts um.

In Heathrow in der Glastür, sah ich mich, meinen Koffer hinter mir herziehend, bemüht um eine gerade Gestalt und ich sah Maeve, vor ihrem roten Smart stehend, wie sie mir nachschaute. Kleine, stämmige Gestalt, fröhlich helle Kleidung, lange silbergraue Haare.

Ich schaue auf mein Handy. Keine Verbindung! Wie oft habe ich es nun versucht? Immer wieder, keine Verbindung.

Dieses Bild, wie sie dastand, zuletzt in dem gespiegelten Glas. Wie sie glaubte, ich würde sie nicht mehr sehen. Ihr Blick, der sich veränderte. Als hätte sie bereits etwas gesehen, das ich noch nicht begreifen konnte oder nicht wollte.

Sie sah mir nach und ich wagte mich nicht, mich noch einmal umzudrehen, da ich den Schmerz, der sich in mir breit zu machen drohte, die Sorge um sie, Gefühle, die sich in mir aufstauten, nicht hochkommen lassen wollte. Ich bin eine Eirelan, ich habe Kontrolle gelernt, in jeder Situation.

Die Mor’kels haben sie gefunden. Aber lebt sie noch? Wartet sie auf meine Hilfe oder auf irgendeine Hilfe?

Gleich nach ihrer Nachricht habe ich die Polizei angerufen, habe Bescheid gegeben, dass eine alte Fau belästigt würde und habe meinen Namen und Rufnummer hinterlassen. Bis jetzt, keine Rückmeldung.

Ich muss warten, ich bin viel ungeduldiger als diese Schattenwesen.

Ein Mor’kel braucht keine Eile.

Zeit ist sein Verbündeter.

Ich stelle mir vor, wie er vor ihr steht. Wie er sich nicht bewegt, während Maeve längst weiß, dass sie aus der Falle nicht mehr entkommt. Ihre Augen weit, aber nicht panisch. Maeve ist keine Frau, die schreit. Sie würde still werden. Wach. Bis zum letzten Atemzug klug.

Der Mor’kel lächelt nicht. Er verzieht seinen Mund und genießt mit kaltem Blick

Ich sehe die Situation vor mir, ohne es sehen zu wollen:

Die Art, wie seine Augen an ihr hängen, nicht gierig, prüfend. Mordlust ohne Hitze. Grausamkeit ohne Hast. Jede Sekunde Leid ein Geschenk.

Er entscheidet den Moment, an dem er den rechten Zeigefinger hebt.

Nicht drohend.

Präzise.

Direkt auf ihr Herz gerichtet.

Und dann…, kein Stoß.

Keine Berührung.

Nur ein Augenblick, in dem etwas aus ihr herausgezogen wird, das nicht zurückkehren kann. Kein Blut. Kein Geräusch. Kein Körper, der fällt. Keine Spuren.

Nur ein Verschwinden.

Als habe man nie existiert.

Keine Schuld. Keine Sühne.

Und… Was wenn ein Mor’kel schon hier ist?

Vielleicht vor meiner Tür

Ich reiße die Augen auf.

Die Dunkelheit und die Stille meiner Wohnung schlägt mir entgegen wie ein Atemzug, den jemand anderes getan hat. Ich sitze aufrecht im Bett, das Herz rast, meine Kehle ist trocken.

David hätte jetzt gesagt, ich solle das Licht anmachen.

David ist tot.

Ich höre ein Geräusch. Ein Knarren auf dem Parkett. Ein platschen auf dem Steinboden in der Küche.

Oder bilde ich es mir ein?

Barfuß gehe ich durch die Wohnung. Jeder Schritt ein Risiko. Der Boden kalt, fremd. Die Schatten sind nicht leer. Sie haben Konturen. Möglichkeiten.

Ich mache kein Licht an.

Licht bedeutet, ich könnte etwas sehen, dass ich nicht sehen will, eine plötzliche Gestalt, direkt vor mir.

Am Fenster bleibe ich stehen. New York unter mir, hell, laut, lebendig. Tausende Menschen, tausende Leben, die Stadt, die niemals schläft. Und niemand hier oben, der mich halten könnte.

„Siri“, flüstere ich.

„Ja, Elowen?“

Ich schließe kurz die Augen.

Wie absurd es ist, dass mir eine Maschine gerade mehr Halt gibt als die Welt.

„Gibt es ungewöhnliche Aktivitäten in der Wohnung?“

Eine Pause. Bruchteile einer Sekunde.

„Nein“, sagt Siri. „Alle Systeme funktionieren normal.“

Natürlich.

Ein Mor’kel hinterlässt keine Spuren.

„Ist jemand hier?“

„Nein, Elowen“, sagt Siri. „Du bist allein in der Wohnung.“

Kein Mor’kel.

Vielleicht sind meine Angstgedanken bezüglich Maeve, ja eben auch nur Fantasien.

Ich gehe in die Küche, öffne den Kühlschrank. Das Licht schneidet in meine Augen. Ich trinke Wasser, verschütte etwas, bemerke es kaum. Meine Hände zittern.

Vielleicht ruft Maeve mich gleich an: Hallo Liebes, sorry wenn ich dich mitten in der Nacht störe. Es war kein Mor’kel vor der Tür, es war nur ein Vertreter von einem neuen Stromanbieter und ich habe der Polizei erklärt, dass alles in Ordnung ist. Danke das du so aufmerksam warst, jetzt geh schlafen, du brauchst doch deine Ruhe.

Ich stelle die Wasserflasche zurück in den Kühlschrank. Soll ich noch etwas essen? Einen Joghurt vielleicht?

Mein Handy vibriert und tanzt auf der Küchenablage.

Maeve! Maeve! Maeve!

Hastig schließe ich die Kühlschranktür, greife nach meinem Handy.

Anonym

Es vibriert weiter.

Ich gehe nicht dran. Ich weiß, ich werde es klingeln lassen. Ich weiß es, so klar wie man etwas wissen muss.

Ich nehme ab.

„Elowen O’Gommery?“

Die männliche Stimme ist ruhig und dunkel.

Freundlich und kontrolliert.

„Ja“, sage ich.

Eine Pause. Kurz. Absichtlich?

„Du warst bei Maeve Ainsworth“, sagt die Stimme.

Kein Zweifel. Keine Frage.

Mein Herz bleibt stehen.

„Hast sie besucht“, fährt sie fort. „Ich wusste gar nicht, dass ihr verwandt seid.“

இந்த அத்தியாயம் எப்படி இருந்தது?

உள்நுழையவும் மதிப்புரை எழுதவும்.

அத் 16அத் 18