Every Time I Woke Up, the World Gained a Single Line
LaufendJedes Mal, wenn er aufwacht, verschwindet etwas aus der Welt.
Zuerst war es nur ein leises, kaum greifbares Unbehagen.
Die „Tiefe", die gestern noch selbstverständlich war, löst sich auf — und die Welt verwandelt sich, Stück für Stück, in etwas anderes.
Eine Dimension. Zwei. Drei.
Selbst die Regeln der Welt, in der er gelebt hat, sind nicht mehr zu trauen.
Und dann, an einem dieser Tage, blickt ein flaches, zweidimensionales Wesen den Protagonisten an und fragt mit zitternder Stimme:
„Wer ist der andere, der in dir wohnt?"
Ist die Welt aus den Fugen geraten?
Oder ist er selbst derjenige, der nicht stimmt?
Mit jeder neuen Dimension enthüllt sich ein weiteres Geheimnis dieser Welt.
Doch was ist die „wahre Wirklichkeit", die am Ende wartet?

Jedes Mal, wenn ich aufwache, erscheint in der Welt eine neue Linie. Am Anfang war es nur ein schmaler Strich an der Wand. Doch am nächsten Morgen zog sie sich quer durch mein Zimmer, und am darauffolgenden Tag bereits durch die ganze Stadt. Das Seltsamste daran: Ich bin der Einzige, der sie sieht. Wen immer ich frage — niemand kann sie erkennen. Nach und nach begreife ich: Mit jeder neuen Linie verändert sich etwas an dieser Welt — kaum merklich, aber stetig. Und dann, an einem Morgen, erscheint eine Linie zwischen mir und meinem Spiegelbild. Was bedeuten diese Linien? Und was geschieht mit der Welt, wenn sie sich eines Tages zu einer einzigen verbinden?